"Ich bin das Gottschaf", sprach das Gottschaf und es wurde Licht...

Zu erkennen ist nun die Schafwiese, mit ihren Schafen und der Wiese.
Die Schafe haben sich einen unglaublich schönen Tag ausgesucht, um zu grasen, hin und her zu rennen, sich zu zanken und zu lieben, vom Schäfer geschoren und der Sonne gewärmt zu werden.
Ein ganz normaler Tag auf der Schafwiese. Aber einer der schönen!
"Da könnte ich doch mal ganz entspannt die Beine hochlegen, fünfe grade sein und den Schafgott den Job verrichten lassen", dachte das Gottschaf.
Der Schafgott, nur zum besseren Verständnis, ist der Zwillingsbruder des Gottschafes und wohnt nur eine Wiese weiter.
"Doof ist nur, dass man als Gottschaf leider nicht im Konjunkitiv leben darf!" dachte das Gottschaf weiter, "und außerdem hab ich ordendlich Beef mit meinem Zwillingsbruder."
Also, Beine wieder runter, fünfe wieder krumm machen und erstmal die Schäfchen zählen. Der Tag eines Gottschafes fängt so an, wie er für die meisten endet. Mit Schäfchen zählen.
Zitat Anfgang: "1, 2, 3, 4..." Zitat Ende (Songansage von John Simon Ritchie a.k.a. Sid Vicious, Sex Pistols) "5, 6, 7, 8, 9, ............... 154. Alle da", sagte sich das Gottschaf, "perfekt! Ich könnte ja auch bei meinem Zwillingsbruder vorbeischauen und diese blöde Fehde zwischen uns endlich beenden."
Zu erkennen ist nun die Schafwiese, mit ihren Schafen und der Wiese.
Die Schafe haben sich einen unglaublich schönen Tag ausgesucht, um zu grasen, hin und her zu rennen, sich zu zanken und zu lieben, vom Schäfer geschoren und der Sonne gewärmt zu werden.
Ein ganz normaler Tag auf der Schafwiese. Aber einer der schönen!
"Da könnte ich doch mal ganz entspannt die Beine hochlegen, fünfe grade sein und den Schafgott den Job verrichten lassen", dachte das Gottschaf.
Der Schafgott, nur zum besseren Verständnis, ist der Zwillingsbruder des Gottschafes und wohnt nur eine Wiese weiter.
"Doof ist nur, dass man als Gottschaf leider nicht im Konjunkitiv leben darf!" dachte das Gottschaf weiter, "und außerdem hab ich ordendlich Beef mit meinem Zwillingsbruder."
Also, Beine wieder runter, fünfe wieder krumm machen und erstmal die Schäfchen zählen. Der Tag eines Gottschafes fängt so an, wie er für die meisten endet. Mit Schäfchen zählen.
Zitat Anfgang: "1, 2, 3, 4..." Zitat Ende (Songansage von John Simon Ritchie a.k.a. Sid Vicious, Sex Pistols) "5, 6, 7, 8, 9, ............... 154. Alle da", sagte sich das Gottschaf, "perfekt! Ich könnte ja auch bei meinem Zwillingsbruder vorbeischauen und diese blöde Fehde zwischen uns endlich beenden."
Da war er wieder. Der verflixte Konjunktiv. Und wie wir bereits wissen, darf man als Gottschaf ja leider nicht im selbigen leben.
Jetzt war guter Rat teuer. --- und hinter mir steht der Phrasendrescher und meine rechte Hand erhebt sich bereits, um drei Euro ins Porzellanschwein von DSF zu werfen. Das hier als Homage an Hildegunst. Bitte - Danke - Weitermachen! ---
Um eine schnelle Entscheidung herbei zu führen kramte das Gottschaf in seinen Taschen.
"Gott würfelt nicht, hat Albert Einstein mal gesagt" dachte das Gottschaf, "aber egal, ich bin ja, Gott sei es gedankt, nicht Gott sondern ein Gottschaf........heute muss Sonntag sein, bei soviel Gott in einem Gedankenzug..."
Aber um ganz sicher zu gehen legte das Gottschaf die Würfel wieder beiseite und fischte aus seiner Trinkgelddose eine Münze.
"Kopf und ich gehe zu meinem Zwillingsbruder, Zahl und ich bleibe hier!"
Das Gottschaf musste beim Versuch die geworfene Münze zu fangen jedoch einsehen, dass es ganz schön knifflig ist, eine Münze mit den Hufen zu fangen, denn sie prallte ab und fiel tief herunter auf die Wiese.
"Mist!", dachte das Gottschaf "jetzt muss ich auch noch runter steigen."
Endlich auf der Wiese angekommen musste sich das Gottschaf jedoch eingestehen, dass es hier gar nicht so schlecht war. Der Duft der vielen Blumen, das Umherflattern der Schmetterlinge, das Summen der Bienen, das einfälltige Blöken seiner Schäfchen. All das hatte schon seinen Reiz. Von oben hatte das Gottschaf nie die Möglichkeit gehabt, diese Eindrücke wahrzunehmen.
"Man sollte öfter mal verweilen und sich die Dinge aus der Nähe betrachten. Die Menschen sollten sich nicht ärgern und nicht fluchen, wenn sie zum Beispiel im Stau stehen, sondern sich des momentanen Stillstandes erfreuen und den Blick auf die kleinen Dinge am Fahrbahnrand richten, welche sie sonst nie sehen würden."
Motiviert von dieser Erkenntnis, nahm sich das Gottschaf diese zum Anlass heute doch seinen Zwillingsbruder zu besuchen, um ihrem Zwist endlich ein Ende zu setzen. Also trabte es los, rüber zu der Nachbarwiese.
Wie man über Zäune springt wusste es ja.
...to be continued
Jetzt war guter Rat teuer. --- und hinter mir steht der Phrasendrescher und meine rechte Hand erhebt sich bereits, um drei Euro ins Porzellanschwein von DSF zu werfen. Das hier als Homage an Hildegunst. Bitte - Danke - Weitermachen! ---
Um eine schnelle Entscheidung herbei zu führen kramte das Gottschaf in seinen Taschen.
"Gott würfelt nicht, hat Albert Einstein mal gesagt" dachte das Gottschaf, "aber egal, ich bin ja, Gott sei es gedankt, nicht Gott sondern ein Gottschaf........heute muss Sonntag sein, bei soviel Gott in einem Gedankenzug..."
Aber um ganz sicher zu gehen legte das Gottschaf die Würfel wieder beiseite und fischte aus seiner Trinkgelddose eine Münze.
"Kopf und ich gehe zu meinem Zwillingsbruder, Zahl und ich bleibe hier!"
Das Gottschaf musste beim Versuch die geworfene Münze zu fangen jedoch einsehen, dass es ganz schön knifflig ist, eine Münze mit den Hufen zu fangen, denn sie prallte ab und fiel tief herunter auf die Wiese.
"Mist!", dachte das Gottschaf "jetzt muss ich auch noch runter steigen."
Endlich auf der Wiese angekommen musste sich das Gottschaf jedoch eingestehen, dass es hier gar nicht so schlecht war. Der Duft der vielen Blumen, das Umherflattern der Schmetterlinge, das Summen der Bienen, das einfälltige Blöken seiner Schäfchen. All das hatte schon seinen Reiz. Von oben hatte das Gottschaf nie die Möglichkeit gehabt, diese Eindrücke wahrzunehmen.
"Man sollte öfter mal verweilen und sich die Dinge aus der Nähe betrachten. Die Menschen sollten sich nicht ärgern und nicht fluchen, wenn sie zum Beispiel im Stau stehen, sondern sich des momentanen Stillstandes erfreuen und den Blick auf die kleinen Dinge am Fahrbahnrand richten, welche sie sonst nie sehen würden."

Motiviert von dieser Erkenntnis, nahm sich das Gottschaf diese zum Anlass heute doch seinen Zwillingsbruder zu besuchen, um ihrem Zwist endlich ein Ende zu setzen. Also trabte es los, rüber zu der Nachbarwiese.
Wie man über Zäune springt wusste es ja.
...to be continued
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